Hornisse

Wie gefährlich sind Hornissen wirklich?

Im Gegensatz zu einigen Wespen, sind Hornissen recht friedliebende Tiere, die eher die Flucht als den Kampf mit Menschen suchen, wenn sie sich bedroht fühlen. Falls Sie doch einmal von einer Hornisse gestochen werden – keine Panik. Hornissenstiche sind nicht gefährlicher als der Stich von einer Biene oder Wespe. Laut wissenschaftlichen Erkenntnissen überelben sogar Ratten bis zu 60 Stiche. Menschen sogar mehrere 100 Stiche. Süßspeisen interessieren die Tiere auch recht wenig. Es bestehen also keinerlei Bedenken sein Kaffee und Kuchen draußen auf der Terasse zu genießen.

Das Hornissennest ist nur ein halbes Jahr bewohnt. Von Mai – November hausen die Tiere in dem Nest, um ihrer Königin zu dienen. Schon im Spätsommer fangen die Hornissen an ihr Nest zu verlassen, um sich zu paaren – Sie kehren nicht wieder zurück. Anfang November lassen sich dann keine der Tierchen mehr in dem Nest sichten. Das alte Hornissennest wird zwar von anderen Hornissen nicht wieder bezogen, jedoch sollte man es vor Frühjahr nicht entfernen, da es von anderen Insekten zum überwintern genutzt wird. Befindet sich das Hornissennest, an einer Stelle, an der es niemand stört, sollte von einem Umzug des Nestes abgeraten werden. Allenfalls wenn Gefahr besteht (z.B. in der Nähe von spielenden Kindern), kann über ein Umzug des Nestes nachgedacht werden. Tun Sie dies aber auf keinen Fall selbst und holen Sie sich Rat von einem Experten ein. Die schwarz-gelben Tiere stehen unter Naturschutz, da sie vom Aussterben bedroht sind und dürfen daher nicht getötet werden!

Wovon ernähren sich Hornissen?

Hornissen lieben allerlei Arten von Insekten. Ein Hornissenvolk besteht zwar nur aus 300 – 400 Individuen, erbeuten aber insgesammt ungefähr ein halbes Kilo Insekten am Tag. Zu ihrer Lieblingsspeise gehören:

  • Heuschrecken
  • Wespen, Bienen
  • Spinnen
  • Käfer

Genau wie Wespen ernähren sie sich außerdem noch von Baum- und Pflanzensäften. Mit Insekten füttern Sie meist nur ihre Brut.

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