Gemeine Wespe

Merkmale der Gemeinen Wespe

Die Gemeine Wespe ist neben der Honigbiene, Deutschen Wespe und Hornisse ein der bekanntesten Hautflügler überhaupt und ist in Deutschland eine weit verbreitete Wespenart. Sie wird häufig von April bis Oktober gesichtet. Sie bevorzugt warme und trockene Gegenden, in denen sie sich aufhalten kann. Die Königin kann bis zu 20 mm groß werden, wohingegen ihre Arbeiterinnen nur eine durchschnittliche Größe von 14 mm erreichen. Der Kopf besitzt eine hornissenartige Form. Den Larven wird tierisches Futter in Form von Brei serviert. Die Wespen ernähren sich von süßen Pflanzensäften. Wenn sie jedoch auf Süßspeisen, wie Kuchen treffen, lassen sich die Gemeinen Wespen nur schwer davon abhalten einen kleinen Abstecher dorthin zu machen.

Lebensweise der Gemeinen Wespe

Die Königin beginnt nach wenigen Wochen der Nahrungsaufnahme ihr Wespennest zu bilden. Sie besitzt einen Samenbeutel, in dem sie Spermien vom letzen Jahr aufbewahrt, damit die Wespeneier befruchtet werden können. Nach ungefähr 20 Tagen ist es dann soweit und aus den verpuppten Larven werden Arbeiterinnen, die der Königin dienen. Ab diesem Zeitraum erledigt sie keine Aufgaben mehr, sondern delegiert die Aufgaben an die Arbeiterinnen. Aus den Eier, die sie abgelegen hat, sind nur Weibchen geschlüpft. Ihre Arbeiterinnen, die durch sie entstanden sind legen unbefruchtete Eier ab, aus denen dann die Männchen schlüpfen. Wenn man es so ausdrücken will, kann man sagen, dass die Männchen der Königin ihr fremdgehen, da die Männchen sich, bevor sie sterben, mit anderen Wespenkönigen paaren. Dies ist aber notwendig, da es der Inzucht vorbeugt. In diesem Zeitraum stirbt auch die alte Wespenkönigin und die befruchteten Weibchen suchen sich einen Platz, um den kalten Winter zu überstehen. Gelingt es ihnen, werden sie im Frühjahr zur neuen Wespenkönigin. Jedoch überleben nur die wenigsten Gemeinen Wespen den Winter. Der Grund ist die extreme Kälte und die vielen Regentage.

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