Bienen

Die Biene

Ebenfalls wie die Wespen und Hornissen, gehören Bienen auch zur Gruppe der Hautflügler. Wenn in Deutschland von ihnen die Rede ist, wird im Allgemeinen die Honigbiene damit gemeint. Sie ist im Gegensatz zu der Hornisse um einiges aggressiver und verteidigt dementsprechend ihren Bienenbau gewissenhaft. Sind Sie in der nähe dieser Geschöpfe, versuchen Sie aufjedenfall ruhig zu bleiben und keine Aufmerksamkeit zu erregen.

Die Honigbiene ist ein staatenbildendes Insekt und lebt in einer Kolonie mit 40.000 – 80.000 Tieren. Woher ihr Name kommt lässt sich rasch erahnen – sie produiziert unseren Honig. Ohne sie würden viele Ernten nur sehr mager ausfallen, da sie die Blüten der Pflanzen bestäuben. In Deutschland exisiteren rund 500 verschiedene Bienenarten. Sie lassen sich in 3 Kategorien einteilen. Die Bienen, die wir meist herumschwirren sehen, sind die weiblichen Arbeiterbienen und werden zwischen 12 und 15 Milimeter groß und ungefähr ein halbes Jahr alt. Die Männchen werden Drohnen genannt. Ein Hauptmerkmal von ihnen ist, dass sie keinen Stachel besitzen, da sie lediglich dazu da sind, sich mit der Königin zu paaren. Drohnen werden 14 bis 18 Milimeter groß und nur wenige Wochen alt. Die größte von den Dreien ist die Königin. Sie verlässt ihren Bau nie und wird 16-20 Milimeter groß. Sie besitzt einen ausgeprägten Hinterleib, da sie dort den Nachwuchs in sich trägt. Bienenköniginnen können mehr als 1500 Eier legen und werden zwischen 3 und 5 Jahre alt.

Wovon ernähren sich Bienen?

Wie die Wespen bevorzugen Honigbienen süße Pflanzensäfte, wie z.B der Nektar von Blüten. Ihre Proteine und Aminosäuren erhalten sie hauptsächlich duch Pollen, die sie vor allem für die Aufzucht ihrer Brut benötigen. Man kann sagen, dass sich die Honigbiene zu 100 % pflanzlich ernährt.

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